| Förderung der gewerblichen Wirtschaft | Förderschwerpunkte | ||||||||
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Ausgangssituation und Ziele
Die im Vergleich zu anderen Bundesländern noch junge wirtschaftliche Filmförderung HessenInvestFilm des Landes Hessen kann dessen ungeachtet bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. Durch zahlreiche Festivalpreise wie den „Prix du Jury“ auf dem A-Festival Cannes für „Tropical Malady“, Regie Apichatpong Weerasethakul, machte HessenInvestFilm mit seinen geförderten Filmen wiederholt national und international auf sich aufmerksam. Der bislang größte Erfolg ist der Oscar für den besten ausländischen Film an den Regisseur Stefan Ruzowitzky und seinen Film „Die Fälscher“.
Ziel von HessenInvestFilm ist es, die Standortbedingungen und die innovativen Kräfte in der hessischen Film- und Medienbranche weiter zu stärken, die Auftragslage in Hessen zu verbessern und die Beschäftigung für Kreative und Filmschaffende zu sichern. Der weitere Fokus gilt der Imagebildung für den Filmstandort Hessen. Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Für viele Dienstleistungen im Bereich der Postproduktion, insbesondere Visual Effects, Tonbearbeitung und Musik sowie Animation, ist Hessen eine der führenden Adressen. Auch Dreharbeiten finden zunehmend in der Region statt. Als herausragende Beispiel seien hier die Kinospielfilme „Ich bin die Andere“ (Regie Margarethe von Trotta), „Die Wolke“ (Gregor Schnitzler) oder „Madonnen“ (Maria Speth) genannt.

Beschreibung des Förderprodukts
Mit dem FilmFinanzierungsFonds HessenInvestFilm bietet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ein bankwirtschaftliches Förderprodukt im Direktgeschäft mit der Filmbranche an, das deren spezielle Bedürfnisse und Besonderheiten aufgreift. Im Auftrag des Landes Hessen vergibt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen als wirtschaftliche regionale Filmförderung bedingt rückzahlbare Darlehen mit geringer Verzinsung für kommerzielle und kulturell Erfolg versprechende Filmprodukte und Unternehmen.
Der Fonds weist insgesamt ein Volumen von 20 Mio. € auf, die 2006 bis 2009 mit 5 Mio. € pro Jahr zur Verfügung stehen. Finanziert wird die Produktion von deutschen und internationalen Kinospielfilmen, Fernseh-, Dokumentar- und Animationsfilme sowie Formatentwicklung, die einen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen. Das Finanzierungsvolumen beträgt max. 50% der Kosten, max. 1 Mio. Euro pro Projekt. Der Hessen-Effekt beträgt 100%.
Für die Darlehen sind laufende Zinszahlungen i.H. v. 2% unabhängig vom Erfolg des Projektes zu entrichten. Die Tilgung erfolgt ausschließlich aus den Erlösen des jeweiligen Projektes. Dabei strebt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bei der Mitfinanzierung eine Position auf Augenhöhe mit den Produzenten an - und damit die Teilnahme an Risiko und Erfolg der Investition. Neben einer vollständigen Rückführung des Darlehens wird daher eine Beteiligung an den Erlösen vereinbart, die sich an der Höhe der Finanzierungsquote der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen orientiert. Die Rückflussposition anderer Filmförderungen wird dadurch in keiner Weise tangiert.

Bewertungskriterien für die Förderentscheidung
Die Finanzierungsentscheidungen werden auf Empfehlung der vierteljährlich tagenden Bewertungskommission getroffen. Die Kommission empfiehlt die Förderung der Projekte aufgrund folgender gleichgewichtiger Kriterien:
Darstellung von Einzelprojekten und Einreichfristen
Weitere Informationen zu HessenInvestFilm mit Download-Möglichkeit von Anträgen, Richtlinien und Logos und die künftigen Termine zur Einreichung von Förderanträgen sowie einen Überblick über die bisher geförderten Projekte finden Sie auf dem Filmportal des Landes Hessen: www.filmland-hessen.de
Kontakt:
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Standort Frankfurt
HessenInvestFilm
Polia Bauer
Telefon: 069 / 133 850 7813
polia.bauer@ibh-hessen.de
Dr. Ursula Vossen
Telefon: 069 / 133 850 7825
ursula.vossen@ibh-hessen.de